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Brennstoffzellen-Stapler: Linde und BMW ziehen Billanz

Bereits im Dezember 2013 hatte der Flurförderungsspezialist Linde aus Aschaffenburg zusammen mit dem Traditionsunternehmen BMW für Aufmerksamkeit gesorgt. Durch den Einsatz von Brennstoffzellen-Hybridantrieben in vier Routenzugschleppern und fünf Staplern folgt man nun den aktuellen, technischen Entwicklungen in der Branche.

Linde zeigt sich bei der Verwendung der modernen Brennstoffzellen für die Zukunft optimistisch und sieht diese als eine echte Alternative zu den herkömmlichen Blei-Säure-Akkus an. Nicht nur in Europa hat das Unternehmen mit der innovativen Versorgungslösung Aufmerksamkeit erhalten. Laut dem Produktmanagement sind auch diverse Autobauer aus den USA an den Antriebssystemen interessiert. 

Aktuell untersuchen nicht nur die Mitarbeiter von Linde das ökonomische Potenzial der Wasserstoff-Brennstoffzellen. Auch am Lehrstuhl Fördertechnik Materialfluss Logistik (fml) an der TU München werden Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit untersucht. Einer der aktuell größten Hürden stellt noch das aufwendige Genehmigungsverfahren für Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb dar. Entsprechende Leitlinien befinden sich daher in Entwicklung.

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