CEMT-Genehmigungen: Neue Nachweispflicht

In Deutschland wurde die 3,5 Tonne-Grenze als Mindestgewicht für die Nachweispflicht bereits 2014 eingeführt. Im Rahmen einer Angleichung an europäisches Recht ziehen nun die übrigen Mitgliedsstaaten der Europäischen Verkehrministerkonferenz (CEMT) nach.

Ab 2015 gilt für alle Fahrzeuge zwischen 3,5 und 6 Tonnen, sowie Fahrzeuge mit Anhänger von nicht mehr als 3,5 Tonnen eine Ausweispflicht in Form von speziellen Papieren, die jederzeit mitgeführt werden müssen. Damit wird die bisherige Untergrenze von 6 Tonnen für LKW heruntergesetzt.

Die Unterlagen sollen die Übereinstimmung mit technischen und Sicherheitsanforderung garantieren und müssen beim Fahrzeughersteller bzw. den entsprechenden Überwachungseinrichtungen beantragt werden. Die ordnungsgemäßen Papiere berechtigen dann zur Beförderung im grenzüberschreitenden Straßenverkehr aller teilnehmenden Mitgliedsstaaten.

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