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DSLV-Hauptgeschäftsführer weist Vorwürfe des Lohndumpings zurück

Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) betont die hohe Bedeutung von Werkverträgen in der Logistik. Jedes Unternehmen muss ohne wesentliche Einschränkung selbst entscheiden können, in welchem Umfang es Dienstleistungen und Serviceaufgaben durch Dritte erbringen lässt. Dies gilt auch für die Automobilindustrie, in der Zulieferfirmen und Speditionen die Vorproduktion durch ausgereifte gemeinsame Logistikprozesse unterstützen.

Daher weist der DSLV-Hauptgeschäftsführer Frank Huster den Vorwurf angeblichen Lohndumpings durch den Einsatz von Werkverträgen in der Logistik entschieden zurück und reagiert damit auf die Ergebnisse des IG Metall-Aktionstages gegen missbräuchliche Werkvertragseinsätze. „Wenn die IG Metall hier von Dumpinglöhnen spricht, diskreditiert sie die etablierten Verhandlungen zwischen zwei langjährigen Tarifpartnern. Es besteht völliges Verständnis für die Interessen der Arbeitnehmervertretungen, ihre Mitglieder vor Scheinwerkverträgen zu schützen. Hierfür haben Gesetzgeber und Rechtsprechung auch bereits ausreichend gesorgt. Deshalb dürfen bewährte, durch Werkverträge geregelte Beziehungen zwischen Wirtschaftsbeteiligten nicht pauschal unter Missbrauchsverdacht gestellt werden,“ warnt Frank Huster.

Forderungen der IG Metall nach einer weiteren Regulierung schränken unternehmerische Entscheidungen zusätzlich ein und gefährden nicht nur etablierte Kunden/Dienstleisterbeziehungen, sondern ganze Industriestandorte. 

 

Quelle: Speditions- und Logistikverband, Hessen/Rheinland Pfalz e.V.

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