Familientreffen in Hockenheim

Da die für uns passenden Rennserien leider nicht in Hockenheim starten, suchten wir auch in diesem Jahr einen „Extratermin“, um unseren Sponsor MES Logistik heimatnah zu einem Rennen begrüßen zu können. Wir fanden ihn bei Speer Racing und buchten am 29. Mai 2016 das Sportfahrertraining mit Rennen.

Da es eine Trainingsveranstaltung war, für die Karin und Jo sich bereits frühzeitig angemeldet hatten, blieb Oli in diesem Jahr die Rolle des primären Betreuers, Mundschenks und Conférenciers. Ob dieser Job nicht vielleicht die bessere Wahl war, war lange unklar, denn das Wetter versprach über Gewitter, Platzregen bis hin zu Hagel alles … Doch trotz dieser desaströsen Vorhersage sollten einige unerschrockene MESler den Weg nach Hockenheim finden. Also richteten wir am Sonntagmorgen die Box ein, sorgten für das leibliche Wohl und warteten freudig darauf, dass der erste Besuch am Vormittag eintraf.

Da das Wetter wider Erwarten doch sehr gut war, wurden wir alle mit einem sehr, sehr schönen Tag belohnt: So konnten wir für unsere Besucher, denen das ganze Fahrerlager inklusive Sachskurve offen stand, einige Runden auf dem Hockenheimring drehen und mussten sie nicht nur mit ein wenig „Seemannsgarn“  erfreuen. Auch daran, wie Karin und Jo ihre Runden drehten, wurde reger Anteil genommen. Schließlich zeigten wir damit, dass nicht nur reine Rennfahrer auf der Rennstrecke fahren können, sondern auch der gemeine Hobbyfahrer bei solchen Veranstaltungen gut aufgehoben ist.  Jo durfte die Geschichte rund um sein neues Motorrad erzählen und jeder der wollte, durfte auf den verschiedenen Motorrädern probesitzen – inklusive unseres Tretrollers.

Da in diesem Jahr auch viele Freunde in Hockenheim am Start waren und zudem die Familie zu Besuch war, herrschte stets reges Treiben in unserer Box. Schaute man in die Runde, hatte jeder etwas zu schauen oder jemanden zum Reden. Dass Andree dabei auch noch ein Rennen fuhr, stand diesmal irgendwie nicht so im Mittelpunkt. Vielmehr schien es die Atmosphäre an sich und das familiäre Miteinander zu sein, das den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zauberte.  So spielte es letztlich keine Rolle, dass Andree mit einer 1:51.1 min nicht seine Bestzeit gefahren ist und 12. von 40 Startern geworden ist.

Letztlich hoffen wir, dass alle einen wunderschönen Tag verbringen und das Miteinander fühlen konnten. Denn auch wenn jeder am Ende alleine auf dem Motorrad sitzt, ist erfolgreicher Rennsport immer auch Teamsport. Wir auf jeden Fall sind sehr glücklich, immer wieder so viele interessierte MESler kennen lernen zu dürfen und durch solche Events die Beziehungen vertiefen zu können. Wir danken der Firma MES Logistik und allen Mitarbeitern und freuen uns schon jetzt auf die nächsten gemeinsamen Events.

Zurück