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Mindestlohn - Dokumentationspflichten leicht entschärft

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine neue Mindestlohn-Dokumentationspflichten-Verordnung erlassen. Sie gilt seit August 2015. Damit werden die Dokumentationspflichten beim Mindestlohn leicht entschärft.

Zwar bleibt es wie bisher in den vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz betroffenen Branchen bei einer Einkommensschwelle von 2.958 €. Wenn aber nachweislich das verstetigte regelmäßige Monatsentgelt mehr als 2.000 € brutto beträgt und dieses Entgelt jeweils für die letzten tatsächlich abgerechneten 12 Monate nachweislich gezahlt wurde, entfällt die Pflicht zur Aufzeichnung von Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit nach dem Mindestlohn-Gesetz. Auch die Beschäftigung enger Angehöriger (Ehegatten, eingetragene Lebenspartner, Kinder und Eltern des Arbeitgebers) braucht nicht mehr aufgezeichnet zu werden.

 
Quelle: IHK Offenbach

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